"Himmlische Filmmusik" - Chorprojekt präsentiert zwei Konzerte

"Himmlische Filmmusik" - Chorprojekt präsentiert zwei Konzerte

"Himmlische Filmmusik" - Chorprojekt präsentiert zwei Konzerte

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"Himmlische Filmmusik" - Chorprojekt präsentiert zwei Konzerte

Sister Act“, „Wie im Himmel“ oder „Der Prinz von Ägypten“ – immer wieder greift die Filmindustrie biblische Motive auf oder arbeitet mit kirchlichen Liedern. Bezirkskantorin Annemarie Göttsche hat sich mit einem Projektchor Musik aus genau solchen Filmen ausgesucht. Motto: „There can be miracles“ (es können Wunder passieren). Gleich zwei Konzerte wird es am kommenden Wochenende geben: in Bauerbach und in Mellnau.  

„Ich bin total beflügelt“, sagt Heike Schwing, die nach längerer Zeit wieder als Sängerin mit dabei ist. Sie mag die Musik, erzählt sie, sie mag die Leute und auch die Art, wie der Chor geleitet wird. „Das ist eine Riesenbereicherung und macht super viel Spaß.“ Carmen Nüsing ist es eigentlich gewohnt, als Frontfrau in einer Band unterwegs zu sein, reiht sich aber für dieses Projekt sehr gern mit den anderen ein, weil sie Musicals liebt. „Ich habe mich riesig gefreut auf dieses Projekt“, sagt sie. Auch, weil man voneinander und miteinander lernen kann.

Schon seit Januar wird gemeinsam gelernt und geprobt für die „himmlische Filmmusik“ – eines der beiden großen Chorprojekte in diesem Jahr im evangelischen Kirchenkreis Kirchhain. Der Cölber Chor „Schöne Töne“ stellt sozusagen den Grundstock an Sängerinnen und Sängern und dazu kommen Menschen, die sich extra für dieses Projekt zusammengefunden haben. Auf die Idee kam Bezirkskantorin Annemarie Göttsche, als sie den alten Disney-Film „Der Glöckner von Notre Dame“ gesehen und darin das Lied „God help the outcasts“ (Gott helfe den Ausgestoßenen) gehört hat.

„Ich war verwundert und beeindruckt, dass in einem ganz normalen Film plötzlich diese starke Bitte an Gott abgebildet wird“, sagt Göttsche. Dann habe sie sich auf die Suche gemacht nach Filmen mit christlichem Hintergrund oder auch Firmen, die gar nichts mit der Kirche zu tun habe, aber trotzdem kirchliche Lieder beinhalten. So ist ein Programm zusammengekommen, das ganz unterschiedliche Filmgenres und auch ganz unterschiedliche Lieder beinhaltet. Vom Klassiker „Sister Act“ bis hin zum Animationsfilm „Shrek“, in dem Leonard Cohen’s „Halleluja“ zu hören ist.

Rund 40 Sängerinnen und Sänger werden die Konzerte zu „himmlischer Filmmusik“ gemeinsam singen. Peter Groß begleitet den Chor am Klavier. Und damit möglichst viele Menschen in den Genuss kommen, sind gleich zwei Auftritte geplant: Am Samstag, den 20. Juni um 19 Uhr in der Kreuzkirche Bauerbach und am Sonntag, den 21. Juni um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Mellnau. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

 

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